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Warenbestellung in der Gastronomie organisieren: der komplette Leitfaden

Zwischen Mittagsservice und Vorbereitung entscheidet sich, ob morgen alles da ist. So bringst du Struktur in die Warenbestellung deiner Küche, ohne Zettel, ohne Vergessenes, ohne Doppelbestellungen.

Warum die Warenbestellung in vielen Küchen chaotisch läuft

In fast jeder Profiküche läuft es ähnlich: Der Poste-Chef merkt beim Mise en place, dass die Sahne knapp wird, und kritzelt es auf einen Bon. Der Entremetier schreibt „Zwiebeln!!!" auf einen Handzettel. Jemand tippt eine Notiz ins Handy. Am Ende des Tages liegen fünf Zettel in drei Handschriften an vier Orten, und wenn der Lieferantenvertreter am nächsten Morgen kommt, sucht der Küchenchef alles zusammen und hofft, dass nichts fehlt.

Das Ergebnis kennt jeder Gastronom: vergessene Artikel, Doppelbestellungen und Notkäufe im Supermarkt zum dreifachen Preis. Nicht weil das Team schlecht arbeitet, sondern weil das System fehlt.

Der Ablauf einer sauberen Warenbestellung

Eine funktionierende Warenbestellung in der Gastronomie besteht aus vier Schritten, die klar getrennt sein sollten:

  1. Bedarf erfassen, den ganzen Tag, vom ganzen Team. Wer eine Lücke im Kühlhaus sieht, hält sie sofort fest. Nicht später, nicht „wenn ich Zeit habe". Der Moment des Erkennens ist der einzige zuverlässige Moment.
  2. Sammeln an einem Ort. Alle Meldungen laufen in einer einzigen Liste zusammen, nicht auf Zetteln, nicht in drei WhatsApp-Gruppen. Eine Liste, die jeder einsehen kann.
  3. Prüfen und freigeben. Der Küchenchef geht die Liste durch, streicht, ergänzt Mengen und gibt frei. Hier gehört die Verantwortung hin, nicht in die Erfassung.
  4. Bestellen. Beim Vertreterbesuch, telefonisch oder per E-Mail, mit einer sortierten Liste dauert das Minuten statt einer halben Stunde.
Faustregel: Erfassen darf jeder, freigeben nur einer. Sobald mehrere Personen parallel bestellen, entstehen Doppelbestellungen und niemand weiß mehr, was schon geordert ist.

Typische Fehlerquellen, und wie du sie abstellst

1. Der Bedarf lebt in Köpfen und auf Zetteln

Zettel gehen verloren, Köpfe gehen in den Feierabend. Alles, was nicht sofort zentral festgehalten wird, ist Glückssache. Die Lösung ist ein gemeinsamer Sammelort, der immer dabei ist, in der Praxis: das Smartphone, das ohnehin in jeder Kochjacke steckt.

2. Beim Erfassen wird schon „bestellt"

Wenn jeder direkt beim Lieferanten anruft, verliert der Betrieb Überblick und Verhandlungsposition. Erfassen und Bestellen sind zwei getrennte Schritte, dazwischen gehört die Freigabe durch den Küchenchef.

3. Die Liste ist unsortiert

Eine Liste in der Reihenfolge des Einfallens („Sahne, Zwiebeln, Lachs, nochmal Sahne…") ist beim Bestellen wertlos. Sortiert nach Warengruppen, Gemüse, Fleisch, Fisch, Molkerei, Trockenwaren, wird aus derselben Liste ein Werkzeug: Der Küchenchef arbeitet sie mit dem Gemüsehändler von oben nach unten ab und wechselt beim Metzger in die nächste Gruppe.

4. Niemand weiß, wer was gemeldet hat

„Wer hat Reis aufgeschrieben, und wie viel brauchen wir wirklich?" Ohne Absender keine Rückfrage. Jede Meldung braucht einen Namen dran.

Excel, WhatsApp oder App: womit organisieren?

Excel und Vorlagen funktionieren für den Ein-Personen-Einkauf, scheitern aber am Team: Die Datei liegt auf einem Rechner im Büro, nicht in der Küche, wo der Bedarf entsteht. Mehr dazu im Ratgeber Bestellliste für die Gastronomie.

WhatsApp-Gruppen sind immerhin mobil und gemeinsam, aber eine Chatgruppe ist keine Liste. Meldungen rutschen zwischen Dienstplan-Diskussionen nach oben weg, nichts ist sortiert, nichts abhakbar, und am Ende tippt doch wieder jemand alles ab.

Eine Bestell-App verbindet beides: mobil wie WhatsApp, strukturiert wie Excel. Worauf es bei der Auswahl ankommt, steht im Ratgeber Bestell-App für die Gastronomie.

So läuft die Warenbestellung mit Pelican

Pelican ist genau für diesen Ablauf gebaut. Jeder im Küchenteam hält den Bedarf im Moment des Erkennens fest, am schnellsten per Sprache: Mikro gedrückt halten, „drei Kilo Tomaten, fünf Liter Olivenöl", fertig. Pelican erkennt Artikel und Menge, ordnet automatisch die richtige Warengruppe zu und schreibt alles auf die gemeinsame Liste, die das ganze Team live sieht, mit Namen dran.

Pelican App: Warenbedarf per Spracheingabe erfassen

Kommt der Lieferantenvertreter, öffnet der Küchenchef den Vertretermodus: große Schrift, sortierte Übersicht, jeder Artikel mit einem Tipp als bestellt markiert. Kein Abtippen, kein Suchen, und im Bestellverlauf steht hinterher schwarz auf weiß, wann was bei wem bestellt wurde.

Warenbestellung ohne Zettelwirtschaft

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